Sandra Marie Michaluk

Sandra Marie Michaluk

Karlstraße 37

73084 Salach

 

Telefon: +49-7162-5342

Telefax: +49-7162-41876

 

„Einfach tierisch…“ Schaffel-Ring mit zwei schwarzen Schafen.

925/000 Silber, teilweise geschwärzt.

 

 

Das wilde Denken

Tierisch. Mein Interesse an der Natur und intensive Erlebnisse mit Tieren haben mein Schmuckschaffen nachhaltig geprägt. Fasziniert von ihrer Schönheit, ihrem Wesen, ihrer Lebensweise, erschließt sich mir ein Zugang zum wilden Denken. Das Fremde und zugleich Artverwandte zieht mich an. Verspielt, natürlich und ehrlich. Dinge in denen ich die Kraft und die Nähe spüre.

Genauso sehe ich auch das Leid dieser Kreaturen. In ihrer Gefährdung sind mir die Tiere sehr nahe. In meinen Serien setze ich mich auch mit Themen wie BSE, Massentierhaltung und Fleisch auseinander. Nahe liegend, dass ich meine Diplomarbeit dem Thema „...einfach tierisch...“ widmete.

Die Formen der Natur

Schmuck ist etwas sehr persönliches. Er sagt viel über die Träume, die Phantasien, aber auch die Ängste des Künstlers und auch seiner Träger aus. Meine Arbeiten sind sehr stark geprägt von der Natur, ihrer Wildheit – und ihrer Zähmung. Natur lässt sich nicht einfach in traditionelle Formen zwingen. So musste ich neue Ausdrucksmöglichkeiten, einen neuen Kontext für meinen tierischen Schmuck finden: Organische Formen, teilweise auch kombiniert mit Ornamentik aus der früheren Architektur verleihen dem Design meinen Ausdruck, dazu Experimente zu einer neuen Art der Herstellung.

Die Schmuckstücke inspirieren dazu, sich von der gewohnten Schmuckform zu verabschieden und sich auf neue Formen einzulassen.

Meine Schmuckstücke folgen weitgehend einem Thema. Sie bilden dabei kleine Serien und werden als Gruppe präsentiert. Dennoch ist jedes Stück ein unverwechselbares Unikat. So wie jedes Tier - behält jedes Schmuckstück dabei seine Eigenwilligkeit.

Die Herden der Ringe

Mich fasziniert die Lebensart der Tiere, ihre Bewegungen, die äußere Erscheinungsform. Dazu auch die Felle und Farbzeichnungen, die diese Oberfläche so einzigartig machen.

Sie können Geschichten erzählen. Ich höre sie und setze sie in meinen Arbeiten um. Ziseliere sie ins Metall, inszeniere sie als filigrane Figurengruppen. Die Schmuckstücke sind daher sehr detailreich und stecken voller Aha-Effekte.

Arbeitstechnik

Hauptsächlich modelliere ich in Wachs, arbeite mit Gießtechnik im Wachsausschmelzverfahren. Durch künstliche Oxidation verleihe ich dem Silber einen eher schwarzen Farbton. Damit bekommen die kleinen Skulpturen noch mehr Kontrast Um kleine Akzente im Metall zu setzen verwende ich meist Perlen.

Beschreibungen

Zucht und Veränderung der Tiere durch den Menschen war Ausgangspunkt für eine Reihe von meinen Schmuck-Serien.

Fell-Ringe:

Ich habe mich bei meiner Arbeit hauptsächlich mit Säugetieren beschäftigt. Speziell mit solchen, die ein Fell tragen. Die daraus entstandenen Ringe sollen erkennbar machen, wie viele verschiedene Strukturen Tierfelle haben können. Jeder Ring hat eine andere Haptik. Es ermöglicht uns, sich auf eine andere, neue Art und Weise mit Pelz zu schmücken und Pelz zu tragen. Bei einigen der Fell-Ringe wird das eigene (dazugehörige) Tier mit einbezogen. Sie verwandeln sich und zeigen einen Bildausschnitt aus dem Lebensraum der Tiere.

 

Lebenslauf

1974

geboren in Esslingen a. Neckar

1994

Berufsabschluß als Ziseleurin

2001

Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim

Abschluss als Diplomdesignerin

seit 2001

selbstständige Tätigkeit als Schmuckdesignerin

Messen

Tendence Frankfurt

Inhorgenta München

Ausstellungen

Verschiedene Ausstellungen in Galerien. In Halle, Köln, Wiesbaden, Berlin, Lausanne und Winterthur

Auszeichnungen

2001

”FORM 2001” Tendence Frankfurt

2002

Innovationspreis der Inhorgenta München

"FORM 2002" Tendence Frankfurt

 

 

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